Der Verband unabhängiger Lokalradios in Bayern (VuLB) ist die einzige Interessenvertretung bayerischer Radiosender ohne Fremdbeteiligungen von Großverlegern.

Ziel ist die Förderung mittelständisch geprägter, unabhängiger und lokal verwurzelter Rundfunkanbieter. Nur so kann eine pluralistische Radiolandschaft garantiert werden, die die Vielfalt Bayerns wiederspiegelt und nachhaltig am Sendestandort festhält.

Einzelne Großverleger spinnen ein dichtes Radionetz, das zur Gewinnmaximierung noch zentralistischer werden soll.

Demgegenüber stehen echte Lokalradios, die sich voller Überzeugung für ihr Sendegebiet und ihre Hörer engagieren, aber kaum Sendeanteile an reichweitenstarken Frequenzen erhalten. Diese künstlich geschaffene Wettbewerbsverzerrung wird nicht behoben, sondern im Gegenteil, weiter verschärft.

Statt dem Wettbewerbsnachteil entgegenzusteuern, werden die Strukturen für Lokalradios weiter verschlechtert. Immer noch werden Radiosender zu "Betriebsgesellschaften" oder einer "gemeinsamen Vermarktung" mit Funkhäusern gedrängt. Die Erfahrung hat gezeigt: Keiner dieser Sender hat diesen Schritt überlebt. Der scheinbare Vorteil erwies sich als Entzug der Existenzgrundlage.

Wir vernetzen, beraten und informieren Mitglieder, betreiben Öffentlichkeitsarbeit im Interesse unserer Mitglieder, vertreten die Interessen des Verbandes auf Landes- und Bundesebene und geben Stellungnahmen bei der Neufassung von Gesetzestexten und zu Satzungsentwürfen der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Nutzen Sie die Vorteile der Verbandes für sich. Seien sie früher über die Vorgänge in der bayerischen Privatradiolandschaft informiert und lernen Sie von anderen. Vernetzen sie sich mit uns. Für Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.


Pressemitteilung, 19. April 2012

VuLB fordert: BLM darf keine Marionette von Oschmann sein
Neue Welle: „Eigentlich haben wir die Genehmigung ja schon...“

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) entscheidet demnächst über die Zukunft des Hörfunks in Oberfranken. Theoretisch zumindest. Denn die Neue Welle des Nürnberger Telefonbuchverlegers Gunther Oschmann hat Fakten geschaffen. Weiter